Markus Petter
Regionsleiter

Markus Petters Weg bei Pro Juventute bildet besonders deutlich das ab, was man eine strukturierte Laufbahn nennt. Nach drei Jahren als pädagogische Fachkraft in Brixlegg übernahm er als Stellvertreter erste Führungsverantwortung innerhalb des Teams, später wurde er selbst Teamleiter. Seit 2022 ist er als Regionsleiter für mehrere Wohnangebote und für die sozialpädagogischen Pflegestellen Tirol zuständig.
Sein Start in der sozialpädagogischen Wohngemeinschaft fiel in die Zeit des Doktoratsstudiums. "Da hab ich gleich gemerkt, dass mir die Arbeit mit Kindern sehr viel Spaß macht und auch, dass die Kooperation im Team etwas Tolles ist", so Petter.
"Die Kinder lernen dich sehr gut kennen", betont er. "Daher muss man sein eigenes Handeln ständig beobachten." Und das ist für Petter der Grund, warum man sich in diesem Berufsfeld immer auch selbst weiterentwickelt.
Video: "Eine Art Lebensaufgabe"
| Name: | Markus Petter |
| bei Pro Juventute: | seit 2014 |
| aktueller Job: | Leitung Region West 2 |
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| bisherige und weitere Tätigkeiten: |
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Gemeinschaft erleben
Wenn dann der Zeitpunkt kommt, an dem junge Erwachsene die Angebote von Pro Juventute verlassen, "dann ist wichtig, dass sie fähig sind, ein selbständiges Leben zu führen", so Petter. "Wir stärken sie, indem wir ihnen die Möglichkeit geben, Kind zu sein und selbstständig Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen."
Als besonders wertvoll bezeichnet er daher gemeinsame Veranstaltungen mit den Kindern und Jugendlichen – etwa die WG-Urlaube oder den Pro Ju-Cup. "Da erleben die Kinder, dass es auch andere gibt, die das gleiche Thema haben wie sie", schildert der Tiroler. "Und dass es eine hohe Bedeutung hat, aufgehoben und in einer größeren Gemeinschaft eingebunden zu sein."
Diese Vernetzung hebt Petter auch in Bezug auf unsere Gesamtorganisation hervor, weil es eben auch für Mitarbeiter:innen gemeinsame Weiterbildungen und überregionale Austauschformate gibt. Und auch in der Fachlichkeit setzt er auf Vielfalt: "Mir ist wichtig, dass in den Angeboten Personen mit unterschiedlichen Professionen arbeiten, weil durch die verschiedenen Sichtweisen kann etwas entstehen und man kann gemeinsam voneinander lernen."
Menschen befähigen
Und was ist seine Rolle dabei?
Die Funktion des Regionsleiters bezeichnet Petter als "vielfältig" und verweist dabei auf seine umfangreiche Verantwortung. "Ich bin Schnittstelle zwischen den konkreten Betreuungsangeboten, der Organisation Pro Juventute und dem Land Tirol, unserem Auftraggeber." Sein Job sei es, sicherzustellen, "dass die Menschen, die mit den Kindern und Jugendlichen arbeiten, gut arbeiten können".
Darum sieht Petter seine Aufgabe darin, das große Ganze im Blick zu haben und das Einzelne nicht außer Acht zu lassen. "Alle ernst nehmen und offen kommunizieren", fasst er als Erfolgsrezept zusammen. Als seine Hauptaufgabe bezeichnet der Regionsleiter, den Mitarbeiter:innen "den Raum und die Möglichkeiten zu bieten, dass sie selbstständig ihren Dienst leisten können und mit Sicherheit in der Wohngemeinschaft stehen."
... damit sie diese Sicherheit weitergeben und junge Menschen in einen stabilen Lebensweg hineinbegleiten.




