Sara-Maria Lehner
Freiwilliges Soziales Jahr 2024/25

Zwischen Matura und dem Start ihres Studiums hat sich Sara-Maria Lehner für ein Freiwilliges Soziales Jahr entschieden. 2024/25 hat sie junge Menschen durch den Alltag begleitet und das sozialpädagogische Team unterstützt.
Während der Tätigkeit in unserer Wohngemeinschaft Stegersbach hat Lehner viel über ihre eigenen Fähigkeiten gelernt: "Empathie ist wichtig, denn man soll sich schon in die Kinder und Jugendlichen hineinfühlen können", sagt sie. "Und man soll in einem Team zusammenarbeiten können mit den verschiedenen Persönlichkeiten." Zudem sei weiß nun, dass sie in herausfordernden Situationen Ruhe bewahrt.
"Ich wollte einfach wissen, wie das ist", beschreibt die junge Erwachsene ihre Überlegungen vor dem FSJ. "Für mich hat sich das sehr gelohnt, weil ich jetzt besser weiß, was ich machen will", so die nunmehrige Pädagogik-Studentin.
Video: "Für mich hat sich das FSJ sehr gelohnt"
| Name: | Sara-Maria Lehner |
| bei Pro Juventute: | September 2024 – Juli 2025 |
| aktueller Job: | Studentin |
| Ausbildung: |
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Als Mensch gewachsen
Eine wichtige Erfahrung sei es gewesen, ihr eigene Rolle innerhalb der Wohngemeinschaft zu klären. "Da waren nicht nur jüngere Kinder, sondern auch Jugendliche." Der Altersunterschied zur damals 18-Jährigen war dabei recht gering.
"Und die haben viel erlebt, auch Fluchterfahrungen. Da ist schon viel in mir vorgegangen", gibt Lehner Einblicke in den persönlichen Reifungsprozess. "Meine Kolleginnen und Kollegen im Team haben mir hier sehr geholfen. Ich bin gut unterstützt worden, so dass ich mir selbst immer weitere Schritte zugetraut habe."
Sich besser kennenlernen
"Ich empfehle das Freiwillige Soziale Jahr allen, die noch nicht genau wissen, was sie später machen wollen", betont Lehner. Schließlich gebe es beim FSJ in vielen Bereichen Angebote für junge Menschen.
"Oder wie bei mir eben, wenn man sich selbst herausfordern und näher kennenlernen will." Denn vor ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr sei sie selbst zurückhaltender gewesen als heute. "In viele Situationen gehe ich ganz anders rein."
Dazu beigetragen hat vor allem die Verantwortung, die sie als FSJ-lerin schrittweise übernommen hat: von Terminvereinbarungen bis zum Begleiten der Kinder bei Arztbesuchen. "Das ist schon auch das, was ich mir selbst vorgenommen habe", blickt die Studentin heute stolz zurück.
Basis für die Uni
Nach dem Jahr, in dem sie unsere Organisation bereichert hat, ging es für Sara-Maria Lehner weiter an die Universität Wien. Dort studiert sie mittlerweile Bildungswissenschaften. "Die Erfahrungen bei Pro Juventute haben meine Studienwahl stark beeinflusst", erzählt sie.
Und so wird die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wohl weiterhin ein wichtiger Teil ihres Lebens sein.




