Manuela Klein

Freiwilligenkoordinatorin 

Portrait Manuela Klein

"Freiwillige sind für unsere Kinder ein Geschenk", erzählt Manuela Klein. Als Freiwilligenkoordinatorin ist sie Ansprechpartnerin in verschiedene Richtungen: für Menschen, die sich freiwillig bei Pro Juventute engagieren und für unsere hauptberuflichen Mitarbeiter:innen in den Betreuungsangeboten.

Sie vernetzt Menschen innerhalb der Organisation, bewirbt das Freiwilligenengagement und sorgt dafür, dass dabei dem Kinderschutz und unserer pädagogischen Haltung entsprochen wird. "Die Freiwilligen kriegen sehr viel zurück von unseren Kindern und Jugendlichen", ist sie überzeugt.

Dabei schildert Manuela Klein die große Vielfalt an Tätigkeiten, die von Ehrenamtlichen bereits übernommen werden: "Vom Lesen übers Kuchenbacken bis hin zum gemeinsamen Handwerken", zählt sie auf. "Manche wollen gar nicht direkt mit Kindern arbeiten. Sie helfen uns sehr, wenn sie zum Beispiel Rasen mähen oder Hecken schneiden."

»Freiwillige Mitarbeiter:innen stärken Kinder, in dem sie ihnen einen leichteren Rucksack ermöglichen.«
Manuela Klein

Video: "Freiwillige sind ein Geschenk"

Manuela Klein: "Freiwillige sind ein Geschenk"
Name:Manuela Klein
bei Pro Juventute:seit 2013
aktueller Job:Freiwilligenkoordinatorin
Ausbildung:Kolleg für Sozialpädagogik (Linz)
bisherige Tätigkeiten:

Freiwillige sind Vorbilder

"Da kommt jemand zu mir, nimmt sich Zeit für mich und liest zum Beispiel mit mir ein Buch – einfach weil diese Person das tun will. Das ist sowas Schönes", beschreibt Klein. "Wenn das unsere Kinder und Jugendlichen so verstehen, dann entwickelt es eine große Vorbildwirkung: ich kann etwas beitragen, ohne dass es finanziell abgegolten wird."

Die jungen Menschen lernen dabei auch viel über Beziehungsgestaltung. Schließlich geht es in der Begegnung mit Freiwilligen auch darum, wie sie eine schöne Zeit mit jemandem verbringen können, ohne dafür etwas leisten zu müssen.

Begleitende Strukturen

"Uns ist natürlich wichtig, dass wir geeignete Freiwillige finden", betont die Koordinatorin. Dieser Kennenlernprozess besteht aus einem persönlichen Gespräch und einem Motivationsbogen, um die Beweggründe gut zu verstehen. Außerdem gibt es für freiwillige Tätigkeiten auch formale Anforderungen wie zum Beispiel einen aktuellen Strafregisterauszug.

"Wir tauschen uns auch über die Werte von Pro Juventute aus und gehen das Kinderschutzkonzept gemeinsam durch", erzählt Manuela Klein. "Besonders achten wir darauf, dass die Rahmenbedingungen für die Freiwilligen und für unsere Kinder und Jugendlichen gut passen." Deshalb steht bei der Freiwilligentätigkeit immer weitere Unterstützung zur Verfügung – für die betreuten Kinder, für die Ehrenamtlichen und auch für unser pädagogische Personal.

Vielfältige Möglichkeiten

Wenn Manuela Klein über die Menschen spricht, die sich bereits freiwillig bei Pro Juventute engagieren, gerät sie sichtlich ins Schwärmen. "Manche lernen gern mit den Kindern, andere unterstützen bei der Freizeitgestaltung oder beim Kochen." Doch die Bandbreite geht noch weiter: "Einer ist handwerklich sehr begabt und eine weitere Person näht gern und zeigt den Kindern und Jugendlichen, wie man eine Nähmaschine bedient."

Doch nicht alle möchten direkt mit jungen Menschen arbeiten, sich aber trotzdem einbringen: "Wir haben auch Freiwillige die uns einfach rundums Haus unterstützen. Auch das ist sehr viel wert für uns", betont Klein. 

"Ich führe immer wieder Gespräche mit den Freiwilligen, ob alles passt und gut läuft", sagt die Sozialpädagogin. Die Kinder und Jugendlichen erleben das ehrenamtliche Engagement jedenfalls als große Wertschätzung. Und so weist die Freiwilligenkoordinatorin noch auf einen weiteren Punkt hin, der auch die Leichtigkeit betont: "Unsere Kinder verstehen Spaß und es taugt ihnen, wenn es lustig zugeht."

Freiwilligenarbeit bei Pro Juventute

Bei der Freiwilligenarbeit geht es um unentgeltliche Tätigkeiten, die Menschen in verschiedenen Angeboten von Pro Juventute leisten können. Weitere Infos dazu gibt es hier.

Weitere Menschen, die Kinder stärken

Die Freiwillige
Regina engagiert sich als freiwillige Mitarbeiterin in der Steiermark und unterstützt Kinder beim Lernen.
Der Regionsleiter
Markus Petter startete als Fachkraft und hat jetzt Führungsverantwortung für mehrere Angebote in Tirol.
Die Familienbegleiterin
Ela Prumetz ist seit Beginn Teil der Familienintensivbegleitung in Graz und erzählt, wie bei dieser Arbeit ihr Herz aufgeht.
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