Rettungsanker für Kinder und Jugendliche aus Krisenfamilien

Salzburg 

V.li. LR Christian Pewny mit den Pro Juventute Geschäfsführerinnen Andrea Scharinger und Susanne Molnar sowie dem Präsidenten, Ernst Marth, vor dem Wohnangebot in der Bergheimer Straße

Gewalt, Suchterkrankungen oder psychische Probleme. Können Familien den Schutz und das Wohl ihrer eigenen Kinder nicht mehr gewährleisten, dann übernimmt die Kinder- und Jugendhilfe. Sie organisiert einen sicheren Ort, wie beispielsweise einen Platz in einer sozialpädagogischen Wohngemeinschaft von Pro Juventute. Dort leben derzeit acht Jugendliche. Landesrat Christian Pewny besuchte kürzlich das Wohnangebot in der Bergheimer Straße Salzburg.

Gemeinsames Kochen, Lernen oder Musikhören. Nach gravierenden Problemen in ihren Familien ist die Wohngemeinschaft ihr Zuhause geworden. „Bei der Kinder- und Jugendhilfe haben wir im Land ein engmaschiges Hilfs- und Unterstützungsnetz. Wenn Kinder nicht mehr bei ihrer eigenen Familie leben können, dann sind wir da und vom Land beauftragte Träger organisieren ein liebevolles Zuhause“, betont Landesrat Christian Pewny.

Pewny: „Kinder stehen im Mittelpunkt.“

Profis in den Bereichen Psychologie, Sozialarbeit oder auch Sozialpädagogik sind für die Kinder und Jugendlichen in den Wohnangeboten rund um die Uhr da. „Sie organisieren eine persönliche, professionelle und auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Betreuung ihrer Schützlinge. Die Kinder und Jugendlichen können sich dabei auf ein liebe- und verständnisvolles Umfeld sowie Geborgenheit verlassen“, sagt Landesrat Christian Pewny.

Ein sicherer Ort für Kinder und Jugendliche

Pro Juventute betreut aktuell rund 55 Kinder und Jugendliche in insgesamt fünf sozialpädagogischen Wohngemeinschaften in der Stadt Salzburg, im Tennengau sowie im Pinzgau. Sie werden von rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleitet. „Die Arbeit mit den uns anvertrauten Kindern ist einzigartig, da wir sie ins Leben begleiten dürfen und man unheimlich viel zurückbekommt. Wichtig ist dabei die Beziehungsarbeit, die die Betreuerinnen und Betreuer mit den Kindern und Jugendlichen leisten, sowie die Arbeit mit deren Eltern“, sagt Pro Juventute Geschäftsführerin Andrea Scharinger.

Ziel: Rückkehr zur Familie

Die familiäre Situation der Kinder und Jugendlichen, die in Wohngemeinschaften leben, ist zumeist sehr komplex. „Trotzdem werden bei der Arbeit in den Wohngemeinschaften auch die Eltern aktiv eingebunden, wenn dies möglich ist. Das mittel- und langfristige Ziel ist nämlich, dass die Kinder wieder in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren können. Natürlich nur, wenn es die Situation zuhause zulässt“, betont der Leiter der Kinder- und Jugendhilfe des Landes, Roland Ellmer.

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