Klosterneuburgs "Wall of Fame" in neuem Design

Klosterneuburg/NÖ

2016 gelang es GEH.BEAT – Mobile Jugendarbeit Klosterneuburg von Pro Juventute, mit Genehmigung der Stadtgemeinde die erste Fläche für legales Graffiti in Klosterneuburg bereit zu stellen. Mittlerweile gibt es seit dem ersten Pandemiejahr auch eine zweite am damals neu errichteten Jugendplatz neben dem Bahnhof Klosterneuburg-Kierling.

Mit künstlerischer Unterstützung des Wiener Street-Artists Andreas Rosenthal und des bereits weit über die Grenzen Klosterneuburgs bekannten aufstrebenden Kunstmalers Marko Djurdjevic brachten im Rahmen eines Graffiti-Jams am 27. Juni insgesamt 42 Schüler*innen der Mittelschule Herrmannstraße und der Allgemeinen Sonderschule Klosterneuburg ihre Ideen und Anregungen ein und gestalteten gemeinsam das Hütterl am Skateplatz in Klosterneuburg komplett neu.

Ermöglicht und finanziert wurde dieses Projekt durch GEH.BEAT und AK-Young, der Jugendorganisation der Arbeiterkammer Niederösterreich.

Selbstverständlich gilt auch an den legalen Wänden für Graffiti-Kunst in Klosterneuburg der Ehrenkodex unter Streetartisten: Das „Crossen” – also die Zerstörung eines Pieces mit Linien oder „Sprüchen”, wodurch das Bild völlig wertlos wird, gilt als ausgesprochen respektlos. Ebenso ist das „Going Over”, sprich das Übermalen eines Bildes tabu – außer jemand kann es wirklich besser und schafft damit ein neues Kunstwerk.

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