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Ukraine-Krieg

Wie Kinder und Jugendliche mit den Nachrichten umgehen 

Kleiner Junge aus dem Nahen Osten mit bedrücktem Blick in die Kamera.

"Aktuell schauen wir traurig und entsetzt in Richtung Ukraine", sagt Ulla Westphal, die Leiterin unseres Fachdienstes Pädagogik. "Die schlimmen Nachrichten lösen Ängste und Sorgen aus, nicht nur bei uns, sondern auch bei den Kindern und Jugendlichen, die wir betreuen."

In unserer Arbeit kommen diese jungen Menschen mit Fragen und Sorgen auf die Betreuer*innen zu, denn die Ereignisse sind naturgemäß beängstigend. Daher haben wir mediale Angebote zusammengestellt, die wahrheitsgetreu informieren und dabei Sicherheit und Beruhigung anzubieten versuchen.

In folgenden Links kommen Fachexpert*innen aus dem Bereich Kinder- und Jugendpsychologie, Familienpsychologie sowie Medienpädagogik zu Wort. Auch Kinder und Jugendliche erzählen, was die Berichterstattung bei ihnen auslöst.

"Mit dieser Auswahl wollen wir allen, die mit jungen Menschen arbeiten und aktuell Stabilität geben wollen, hilfreiche Inputs geben", so Ulla Westphal.

Mit Kindern über den Krieg sprechen

"Auf jeden Fall sollte man bei allem, was man tut, sachlich bleiben", rät die Medienpädagogin Rosa Danner im Gespräch mit ORF.at. "Man sollte nicht in Panik verfallen, aber die eigene Besorgnis darf auch thematisiert werden."

Zum Artikel gelangen Sie hier.

SRF erklärt den Krieg für die Kleinen

Der schweizerische Sender SRF erklärt auf seiner Kinder-Website den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine kindgerecht.

Medienpädagogin: Sachlich erklären, was da passiert

Der Bayrische Rundfunk hat Kinder und Jugendliche gefragt. Im Bericht gibt die Medienpädagogin Maya Götz Ratschläge.

Der Link zum Artikel ist hier.

Familienpsychologin: Klar, einfach und sachlich

Familienpsychologin Jasmin Mandler empfiehlt im Standard, nicht so zu tun, als ob nichts wäre. Sie rät, auf klare, einfache und sachliche Informationen zu setzen, dabei besser Nachrichten speziell für Kinder und Jugendliche zu nutzen und immer wieder unbedingt Nachrichtenpausen einzulegen.

Den Link zum Artikel finden Sie hier.

Kindern Sicherheit geben

Die Kinder- und Jugendpsychologin Claudia Calvano gibt in einem Interview des rbb Tipps, wie man Ängste von Kindern und Jugendlichen zum Krieg in der Ukraine auffangen und ihnen die aktuelle Lage erklären kann. Sie empfiehlt ruhig zu bleiben und den Kindern bzw. Jugendlichen Sicherheit zu geben.

Der Link zum Artikel ist hier.

Tipps für junge Menschen
  • Gemeinsam informieren
    Informiere dich zusammen mit deinen Angehörigen und deinen Betreuer*innen über den Krieg in der Ukraine. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du ein Video anschauen möchtest, dann frag eine erwachsene Person, ob sie für dich den Bericht zuerst anschauen kann. Diese Person kann für dich einschätzen, ob dir der Inhalt hilft oder nicht.
  • Sprich über deine Fragen, Sorge und Ängste
    Bestimmt hast du viele Fragen zum Krieg oder vielleicht machst du dir auch Sorgen. Sprich darüber mit einer erwachsenen Person.
  • Keine Panik
    Dieses Thema beschäftigt nun viele Menschen und darum wird viel darüber gesprochen – so wahrscheinlich auch auf deinem Pausenhof oder im Klassenzimmer. Wenn sich dadurch eine nervöse oder sogar panische Stimmung entwickelt, dann versuch, ruhig zu bleiben. Vertrau dich einer Lehrperson an und schlag vor, dieses Thema in Ruhe in einer Schulstunde zu besprechen.
  • Unterstützung zeigen
    Vielleicht fühlst du dich hilflos, da du nicht viel tun kannst für die Menschen aus der Ukraine. Wenn du jedoch an die leidenden Menschen denkst, hast du schon sehr viel getan. Du kannst auch eine Kerze anzünden (unbedingt unter Aufsicht einer erwachsenen Person), ein Bild malen oder einen Brief schreiben.
  • Lenk dich ab und tu dir was Gutes
    Gönn dir eine Pause und lenk dich ab von den schrecklichen Nachrichten. Spiel ein Spiel, lies in deinem liebsten Buch, hör dir ein Hörspiel oder einen Podcast an, besuch deine Liebsten, lache und sei glücklich – das ist immer noch erlaubt!

Quelle: SRF.ch

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