Pro Juventute drängt bei Marek auf neues Kindergesetz

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HALLEIN/SBG. Am 28. April 2010 stattete Christine Marek, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, der Pro Juventute-Einrichtung Rehhof in Hallein einen Besuch ab. 

Pro Juventute Rehhof: Besuch von Staatssekretärin MarekVor den themenspezifischen Gesprächen mit der Pro Juventute-Führung um Präsident KommR Fritz Peham und Direktor Mag. Emanuel Freilinger besichtigte Staatssekretärin Marek die Pro Juventute-Wohngemeinschaft in Hallein - eine von 24 österreichweiten Einrichtungen der Kinderhilfsorganisation.

Im Bild v. li.: Staatssekretärin Christine Marek besichtigt mit Fritz Peham ein Schlafzimmer in der Einrichtung Rehhof.

"Sie war außerordentlich von der Sauberkeit und Sorgfältigkeit der Jugendlichen beeindruckt. Nach Kaffee und Kuchen sprach sie eine Einladung an die Kinder und Jugendlichen aus. Beim nächsten Wien-Besuch bekommen wir eine persönliche Führung von ihr durch das Parlament", freute sich Fritz Peham.

Pro Juventute hofft auf neues Kinder- und Jugendhilfegesetz

Pro Juventute Rehhof: Besuch von Staatssekretärin MarekBei den Gesprächen ging es natürlich auch um gesellschaftspolitische Anliegen der Pro Juventute, hier vor allem um das Bundeskinder- und Jugendhilfegesetz. "Die Ziele dieser Gesetze wären die Stärkung der Prävention und der Schutz von Kindern sowie weitere Qualitätsverbesserungen", beschreibt Mag. Freilinger, der aber im gleichen Atemzug relativiert: "Leider sind hier die Verhandlungen zwischen Bund und den Ländern ins Stocken geraten. Uns geht es vor allem um eine Ausweitung des Rechtsanspruches der Jugendwohlfahrt auf junge Erwachsene bis zum 21. Lebensjahr. Durch die angespannten budgetären Situationen der einzelnen Länder ist wohl an eine Schaffung einheitlicher Qualitätsstandards in ganz Österreich nicht so schnell zu denken."

Pro Juventute und Frau Staatssekretärin Marek sind sich darüber einig, wie wichtig die Jugendwohlfahrt ist. "Zumal die Kosten für die Betreuung von Kindern aus schwierigen Verhältnissen als notwendige und auch zielführende Investitionen in die Zukunft zu betrachten sind", konstatiert Freilinger. Die Staatssekretärin betonte auch die Notwendigkeit, zunehmend in die Elternbildung zu investieren, die als wertvolles Instrument zur Unterstützung und Entlastung im Erziehungsalltag für die Eltern gesehen wird. Genauso von großer Bedeutung erscheint in diesem Zusammenhang auch die Prävention in Form von Beratungsstellen, die unter anderem von Pro Juventute betrieben werden. 



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