Novartis schützt Pro Juventute-Kinder vor ZeckenzurückZecken sind Überträger von Krankheiten. Durch ihren Stich können Bakterien und Viren in die Blutbahn gelangen und gefährliche Infektionen, wie die gefürchtete Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) verursachen, gegen die es keine kausale Behandlung gibt (1). Da die Zeckenschutzimpfung nicht in das Gratis-Kinderimpfprogramm fällt, können trotz Krankenkassen- Zuschuss die dafür anfallenden Kosten für sozial schwächere bzw. kinderreichere Familien eine finanzielle Belastung darstellen. Partner aus Freude am Leben
Obwohl im Kindesalter die leichten Krankheitsverläufe überwiegen, kommt es auch in ganz jungen Jahren immer wieder zu schweren Folgeschäden. Nur mit einer Schutzimpfung, die vom Österreichischen Impfausschuss ab dem vollendeten ersten Lebensjahr ausdrücklich empfohlen wird, ist eine FSME-Infektion vermeidbar (2). "In unseren Wohngemeinschaften und Pflegefamilien geben wir vernachlässigten Kindern wieder ein Zuhause und eine Zukunft. Wir übernehmen Verantwortung für die Entwicklung der Kinder - die Sicherstellung ihrer Gesundheit gehört dazu", so Alfred Inmann, Direktor von Pro Juventute, der sich sehr über die Zusammenarbeit mit Novartis Pharma freut. "Bewegung im Freien wie das Spielen in Wiesen oder im Park ist für die Kinder wichtig. Dabei sollen sie keinem Infektionsrisiko ausgesetzt sein. Wir sind froh, dass die Gesundheit unserer Kinder durch diese Aktion gesichert ist. Die Zecken-Hirnhautentzündung FSME ist schließlich keine harmlose Kinderkrankheit." Auch Dr. Elisabeth Baumgartinger, betreuende Ärztin der Wohngemeinschaft Kirchbichl, wo die erste Impfaktion stattfand, begrüßt das Vorsorgeprojekt von Novartis: "Tirol lag im vergangenen Jahr erstmals an der Spitze der FSME-Erkrankungsstatistik. Das zunehmende Erkrankungsrisiko in unserem Bundesland macht eine Schutzimpfung immer wichtiger. Ich freue mich daher besonders über das Engagement von Novartis." Über den Zecken-ImpfstoffDer Zecken-Impfstoff Encepur® weist einen hohen Impfschutz auf, ist sehr gut verträglich und zeigt niedrige Fieberraten, was vor allem bei der Erstimpfung von Kindern wichtig ist. Fünf Jahre nach der ersten Auffrischung hatten 100% der Kinder ausreichend hohe schützende Antikörper (3). Der Österreichische Impfplan empfiehlt, den Impfschutz bei Kindern nach der 1. Auffrischung bis zum 60. Lebensjahr alle fünf Jahre zu erneuern (2). Informationen zur Zecken-Schutzimpfung erhalten Interessierte durch unabhängige Experten am Impf-Telefon unter 0664/44 999 99 sowie beim Arzt & Apotheker. Über NovartisDie Novartis AG bietet medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften auf der ganzen Welt einzugehen. Das Unternehmen ist ausschließlich auf Wachstumsbereiche des Gesundheitssektors ausgerichtet und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen - mit innovativen Arzneimitteln, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen sowie Consumer-Health-Produkten. Novartis ist das einzige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2008 erzielten die fortzuführenden Geschäftsbereiche des Konzerns einen Nettoumsatz von USD 41,5 Milliarden und einen Reingewinn von USD 8,2 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 7,2 Milliarden in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 98.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente) in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unterDie österreichische Novartis Gruppe ist in allen Kerngeschäftsbereichen mit den folgenden Unternehmen tätig: Novartis Pharma GmbH, Sandoz GmbH, Novartis Consumer Health-Gebro GmbH, CIBA VISION GmbH und für die Tiergesundheit bei Novartis Animal Health. Als führender Pharmaproduzent, -investor und -exporteur Österreichs beschäftigte Novartis Austria 2008 rund 3.200 MitarbeiterInnen. Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen, Investitionen in Produktions-Standorte und der Exportanteil bewegten sich erneut auf hohem Niveau. Das Exportgeschäft spielte insbesondere für die Geschäftsbereiche Sandoz und Tiergesundheit eine zentrale Rolle. Weitere Informationen finden Sie unter Referenzen: 1 Demichelli et al. Vaccines for preventing tick-borne encephalitis, Cochrane Database Syst Rev, 2009 21: CD000977 2 Österreichischer Impfplan, verfügbar unter der Homepage des 3 Wittermann et al., Vaccine (2009) 27:1585-78 |