Acht Kinder haben ein neues Zuhause

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Das Pro Juventute Kinderhaus LEONA aus St. Leonhard am Forst/NÖ zieht um.

Am Mittwoch, dem 1. Juli 09, wird offiziell das neue Ersatzquartier bezogen, die letzten Kisten und Spielsachen werden dann verstaut. Durch die mediale Berichterstattung erhielt Pro Juventute zahlreiche Hilfsangebote aus der Bevölkerung.

Frau Inge Rainer aus Roggendorf überlegte nicht lange und bot ihr leer stehendes Einfamilienhaus den obdachlosen Kinder und Betreuern aus dem Pro Juventute Kinderhaus Leona an.

DPro Juventute Kinderhaus LEONA in Roggendorfer erste Schritt ist geschafft, unsere acht Kinder und die Betreuer aus der Pro Juventute Wohngemeinschaft Leona in St. Leonhard (Bezirk Melk) haben ein vorübergehendes Quartier gefunden. Der Schaden am Haus in St. Leonhard wird derzeit auf 150.000 Euro geschätzt. Durch das Schlechtwetter kann aber derzeit noch nicht mit den Sanierungsarbeiten begonnen werden. 

"Vieles musste zurückgelassen werden, nur die wichtigsten Dinge konnten wir mitnehmen. Im neuen Haus ist alles vorhanden, das erleichtert uns den Umzug und bringt hoffentlich schnell den ersehnten Alltag zurück", so Einrichtungsleiterin Petra Mallaschofsky. Die erste Nacht wurde bereits im neuen Haus verbracht, seid langem war es wieder ein erholsamer und sorgenfreier Schlaf für alle Beteiligten.

Pro Juventute Kinderhaus LEONA in RoggendorfAm Mittwoch werden sich auch Vertreter aus Politik und Wirtschaft, die ihre Hilfestellung zugesagt haben, von der neuen Unterkunft ein Bild machen.

Im Bild v. li.: Die Schecküberbringer vom Rotary Club Melk, Inge Rainer, Eigentümerin des Hauses in Roggendorf, Petra Mallaschofsky, Einrichtungsleiterin, Apotheker Mag. Franz Tröscher. In der vorderen Reihe BetreuerInnen und Kinder der Pro Juventute-Einrichtung.

Die Apothekerkammer Niederösterreich hat - wie viele bereits - eine Sammelaktion für Pro Juventute gestartet. Mag. pharm. Franz Tröscher, Apotheker aus Mank, freut sich, einen Scheck von 7.600 Euro überreichen zu dürfen: "Für uns war sofort klar, dass wir helfen. Jeder, der noch nie in der Situation war, kann sich nicht vorstellen was so ein Hochwasser anrichten kann."

Der Rotary Club Melk übergab der Einrichtung einen Scheck von 2.000 Euro.

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