Neue Pro Juventute-WG in Golling bietet Platz für 8 Kinder

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GOLLING/SBG. Am SO 30. Mai kam es zum großen Eröffnungsfest der neuen Wohngemeinschaft Leuchtsturm Golling. Die Pro Juventute-Einrichtung bietet Platz für acht Kinder ab fünf Jahren, die aus schwierigen sozialen Verhältnissen kommen.

Pro Juventute Leuchtsturm Golling: EröffnungsfestUm 15 Uhr begann am Sonntag das Eröffnungsfest in Golling mit einem Kinderprogramm. Zu der Veranstaltung luden Pro Juventute-Präsident KommR Fritz Peham und Leuchtsturm-Einrichtungsleiterin DSA Renate Oswald Landesrätin Erika Scharer und Gollings Bürgermeister Anton Kaufmann.

Im Bild v. li.: Dir. Mag. Emanuel Freilinger, Erika Scharer, KommR Fritz Peham & Kids.

"Es war ein sehr nettes Eröffnungsfest der Einrichtung, die wir im Dezember 2009  in Betrieb genommen haben. Am späten Nachmittag grillte die Kongress Gastronomie für uns und der Salzburger Gitarrist und Sänger Manfred Kirchmeyer sorgte für stimmungsvolle Unerhaltung", sagte Pro Juventute-Präsident Peham.

Komplette Sanierung des Hauses

Pro Juventute Leuchtsturm Golling: EröffnungsfestDas Haus in Golling wurde komplett umgebaut: Neue Bäder und Kinderzimmer, eine Küche, ein Hobby- und Bewegungsraum im Keller sowie eine umwelt freundliche Heizung sorgen nun für ein behagliches und gesundes Wohnumfeld. Die Firma Miele sponsorte die Wasch- und Trockegeräte. Den Kindern ab dem fünften Lebensjahr, die bis zur Volljährigkeit in der Wohngemeinschaft bleiben können, wird die Möglichkeit für ein kindergerechtes Heranwachsen geboten. "In der WG sollen sie sich als zugehörig in die Gesellschaft erleben, Geborgenheit erfahren und ihre Fähigkeiten entfalten können", beschreibt Pro Juventute-Geschäftsführer Mag. Emanuel Freilinger. Pro Juventute Leuchtsturm Golling: Eröffnungsfest

"Die Kinder müssen gefördert werden"

Die konkreten unterstützenden Maßnahmen im Zuge der 24-Stunden-Betreuung umfassen Hilfestellungen bei der Auseinandersetzung und Bewältigung traumatischer Erfahrungen, als auch die Nachförderung bei emotionalen, sozialen und kognitiven Defiziten. Zudem stehen im Vordergrund der Aufbau vertrauensvoller Beziehungen zu Mitbewohnern und Betreuern, eine Förderung der positiven Einstellung zum Lernen und das Erlernen sinnvoller Freizeitaktivitäten. "Wir arbeiten auch mit den Herkunftsfamilien, um Kontakte zu fördern oder Beziehungen zu klären", sagt Freilinger. Außerdem kooperiert Pro Juventute sehr eng mit Jugendämtern und Schulen sowie mit dem sozialen Umfeld der Kinder.



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