Mein cooler Urlaub in Kroatien
Die WG bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern herzlich, diesen schönen Urlaub mit unterstützt zu haben!
Und jetzt zu Anitas* Schilderungen:
"Anfang Juli sind wir mit einem traurigen Gesicht in die Schule gegangen und wieder mit einem glücklichen Gesicht nach Hause gekommen. Wir hatten uns schon sehr gefreut, denn wir wollten uns schon ans Meer hauen und die Berge genießen, und ein paar waren noch nicht am Meer, und die waren noch aufgeregter.
An diesem Tag sind wir schon zeitig schlafen gegangen, aber es hat sich gelohnt, denn am nächsten Tag mussten wir schon um fünf Uhr aufstehen, und dann sind wir gleich losgefahren. Nach einer halben Stunde haben wir schon die erste Pause gemacht. Wir waren fasziniert, wie wir in Kroatien waren, denn es gibt statt brauner Erde eine rotbraune Erde und die Häuser sind fast alle noch im alten Stil - die meisten halt.
Wir mussten bergauf und bergab fahren. Während der Fahrt sind wir drei Mal stehen geblieben (da waren wir noch in den Bergen) und haben das Meer fotografiert. Es waren mehrere Stellen, von wo man einen wunderschönen Blick gehabt hat. Nach 13 Stunden Fahrt waren wir endlich in unserem Appartement. Wir waren alle schon froh, dass wir da sind. Wir waren sehr erstaunt, denn statt einem Haus hatten wir eine Villa und das war cool. Wir haben nämlich das Haus erst suchen müssen. Anschließend haben wir gleich die Koffer hinein gebracht und haben die zimmer festgelegt und dann sind wir ins Meer gesprungen.
Wir mussten noch einkaufen, denn es war eine Selbstversorger-Hütte. Wir mussten noch jede Menge Lebensmittel besorgen. Kochen, putzen, aufräumen und so weiter mussten wir selber machen. Aber es war trotzdem sehr erholsam und entspannend.
Am zweiten Tag haben wir die Bucht erkundet. Wir waren nämlich nur 100 m vom Meer entfernt und somit sind wir jeden Tag schwimmen gegangen. Wir hatten nur 47 Stiegen runter zu gehen und rundherum waren die ganzen Berge. Es war ein schöner Blick auf die Insel Pag und von unserer Villa hatten wir auch einen wunderschönen Blick. Am dritten Tag haben wir die Insel Pag besucht. Wir haben uns die Altstadt angeschaut. Es war eigentlich recht interessant, und auf der anderen Seite war die Neustadt. Diese warennur durch eine Brücke getrennt. Zwischen "Alt- und Neustadt" hat das Meer angefangen. Dort standen die ganzen Jachten. Es waren auch richtig schöne und große dabei. Weil uns so heiß war, haben wir beschlossen, dass wir Baden fahren und haben auch einen richtig coolen Strand gefunden. Hier gab es zwei Discos und man konnte Boot fahren, Bungee jumping und noch vieles mehr. Das hat uns so gefallen, dass wir nach fünf Tagen noch einmal gefahren sind. Aber dieses Mal nur auf den Strand. Wir Älteren waren die meiste Zeit in der Disco und die anderen waren Boot fahren. Nach der Discozeit haben sie immer hinein dürfen und in dem Schaum spielen dürfen. Das hat ihnen sehr gefallen.
Es war nie kälter als 35°. Wir sind jeden Tag zu einem Leuchtturm geschwommen, der ca. einen halben Kilometer entfernt war. Ende der ersten Woche waren wir noch bei den Krker Wasserfällen, zu denen wir nur per Schiff kommen konnten. Auf dem Weg dorthin waren schöne Berge und genau auf den Bergen wurden die Winnetou-Filme gedreht. Dort angekommen sind wir gleich ins Wasser gesprungen. Ein komisches Gefühl hatte ich auf der Haut, weil die Wasserfälle kein Salzwasser sondern Süßwasser waren. Man konnte sich hier Souvenirs kaufen. Die Wasserfälle waren durch eine Abgrenzung gesichert, so dass man sich nicht verletzen konnte. Ein Bursche kletterte aber neben dem Wasserfall hinauf und sprang hinunter. Zum Glück hat er sich nicht verletzt.
Am vorletzten Tag hat noch ein Teil von uns die Insel Rab besucht. Sehenswert war die Altstadt, die sehr groß war. Danach war uns schon so heiß, dass wir beschlossen, auf einen Strand zu fahren, um uns dort abzukühlen. Der Strand war klein, aber fein. Anschließend fuhren wir mit dem Schiff zurück und aßen zu Abend. Am selben Abend machten wir noch ein kleines Feuerwerk und ein Lagerfeuer. Dabei haben wir Pantomime gespielt. Es war sehr lustig und auch auf irgendeine Art entspannend. Wir haben sehr viel Spaß gehabt und haben uns auf Kroatiem gefreut.
Wir würden gerne alle nächstes Jahr wieder hinfahren!"
(*Name von der Redaktion geändert)
Jeden Tag verlieren in Österreich 7 Kinder ihr Zuhause. Die Gründe dafür sind vor allem Überforderung in der Kindererziehung, Gewalt in der Familie, Vernachlässigung oder Verwaisung.
PRO JUVENTUTE hilft umfassend in unseren Wohngemeinschaften und gibt Kindern, welche im Auftrag des Jugendamtes ihrem häuslichen Umfeld entzogen werden, ein Zuhause und die Chance auf eine gesunde Entwicklung. Weitere Schwerpunkte von PRO JUVENTUTE richten sich auf Kinder-Tagesbetreuung und Beratungen in jeder Form.