Riff, Therapiehund in Ausbildung: aus meinem "Arbeitsleben"
"Mein Name ist Riff, ich bin ein Labrador Retriever und wurde am 9. April 2001 im burgenländischen Oberpullendorf geboren.
Seit meinem fünften Lebensmonat lebe ich bei Barbara und Reinhard Brabec in Niederösterreich.
Als mein Frauchen vor zwei Jahren in der WeGe mit Tieren in Laa an der Thaya/NÖ zu arbeiten begann, durfte ich hin und wieder mal mitgehen und die Kinder und Jugendlichen besuchen.
Weil es mir so gut gefallen hat, die Kids und die Betreuer mich sehr gerne bei sich hatten, habe ich beschlossen (natürlich in Absprache mit Barbara und dem Leiter der WG, Cornelis Soede) öfter zu kommen, hier zu schlafen und auch mitzuarbeiten.
Anfang September haben mein Frauchen und ich die Therapiehundeausbildung an der veterinänermedizinischen Universität in Wien begonnen. Es ist ganz schön anstrengend diese Übungseinheiten zu machen, aber ich genieße die Zeit sehr. Und wenn ich dann gelobt und mit Leckerlis belohnt werde und sehe wie stolz Barbara auf mich ist, freue ich mich riesig (ich bin ja auch stolz auf mich).
Wenn ich nicht in der Schule bin, gehe ich mit in den Dienst. Ich bin immer sehr aufgeregt, wenn ich mein Halsband umgelegt bekomme und Futter für mich eingepackt wird.
In der WG angekommen liege ich meistens im Eingangsbereich, damit ich die Kids begrüßen kann, wenn sie von der Schule nach Hause kommen. Da merke ich gleich, wie die Kinder voller Freude auf mich zugehen, und ich gebe ihnen durch mein heftiges Schwanzwedeln meine Freude zurück.
Nach dem Mittagessen darf ich dann bei den Hausübungen helfen. Ich sitze dann bei Kevin und Florian neben dem Tisch und sehe ihnen beim Schreiben und Rechnen zu und manchmal liest mir Melanie auch was vor.
Am Nachmittag gehen wir dann spazieren, ich werde gebürstet, oder wir spielen im Garten oder auch im Haus. Es gibt zwar ein paar Spiele, bei denen ich nicht so gut mitspielen kann, aber da sitze ich dann daneben und sehe nur zu. Judith hat aber vor kurzem ein Mäusespiel gebastelt, das mir besonders gut gefällt (ehrlich gesagt fällt es mir sehr schwer die Spielmäuse nicht wegzutragen und allein weiterzuspielen ...). Ich darf auch mit einkaufen fahren oder die Kids zum Fußballtraining begleiten.
Für meine Therapiehundeprüfung muss ich auch noch einiges lernen und deswegen helfen Iris und Nicole meinem Frauchen beim Üben. Das macht mir auch großen Spaß (manchmal blödle ich mehr herum als zu üben …). Am Abend sage ich noch zu den Kids "Gute Nacht", ich kuschle mich zu ihnen und lasse mich noch mal so richtig hinter den Ohren kraulen, bevor auch ich schlafen gehe.
In der Früh wecke ich dann die Kinder auf und helfe auch mit, die Schmutzwäsche in die Waschküche zu tragen (Socken oder einzelne T-Shirts kann ich ganz gut tragen und vor die Waschmaschine legen). Wir gehen dann gemeinsam in die Schule. Somit kann ich gleich meinen Morgenspaziergang machen, und die Kinder haben große Freude, mich in ihre Schule mitzunehmen. Ja und so geht ein Dienst vorüber und wir fahren wieder nach Hause. Da lauf ich dann noch ein paar Runden im Garten, spiele noch ein wenig und raste mich aus.
Und wenn mein Frauchen wieder mal ihre Tasche packt, mein Halsband bereit legt und Futter für mich herrichtet, weiß ich dass wir wieder in den Dienst gehen!
Mit lieben Hundegrüßen
RIFF
EINBLICKE IN UNSERE WGs:
WeGe mit Tieren Laa/NÖ:
- Jubiläumsfeier "5 Jahre WeGe mit Tieren Laa": ein TV-Beitrag v. 2.7.
- Gemeinsam wachsen: ein Projekt mit dem Huskyteam "Snowdragons"
- Riff, Therapiehund in Ausbildung berichtet aus seinem "Arbeitsleben"
- Teichprojekt von Markus
- Laufenten-Anflug
Motu Hallein/Sbg: Bastelstunden
Kinderburg Klosterneuburg/NÖ: Urlaub auf dem Bauernhof